Aus der Serie: Wenn ich nicht aufgewacht wäre und mit dem Laufen angefangen hätte, …

… hätte ich niemals diese tollen Naturerlebnisse gehabt.
Ich laufe jetzt knapp ein Jahr und habe fast alle Wetterbedigungen erlebt, die man so erleben kann und alle Jahreszeiten mitgemacht. Auch wenn ich in Essen wohne und Essen als ehemalige Kohle- und Stahlstadt bekannt ist, habe ich in diesem Jahr so einige wunderschöne Naturerlebnisse gehabt, die ich ohne das Laufen nicht erlebt hätte. Heute war wieder so ein Moment in dem einen kurz der Atem stehen bleibt Industrie man von der Schönheit des Moment einfach überwältigt ist: Beim heutigen Tempotraining ging ey gegen 19.00 Richtung Zollverein los, erst 2 km einlaufen, dann 2x 3km Halbmarathon Renntempo (bei mir also knappe 5 min/km) mit 5 min Trabpause zwischen den Belastungen. Als ich mit den ersten 3 schnellen Kilometern durch war, lief ich gerade auf das Gelände von Zollverein, diesmal aber durch das Haupttor (was ich sonst eher selten mache) und auf einmal musste ich stehen bleiben: Hinter dem Zechenturm mit dem Zollvereinschriftzug schien die Sonne durch eine Wolke, atemberaubend. Leider hatte ich keine Kamera dabei… Der Himmel in der langsam untergehenden Sonne war einfach genial und die nachfolgenden Kilometer einfach nur ein Genuß. Ich versuche ja seit jeher relativ durchs Grüne zu laufen wann immer es geht. Ich habe mal gelesen (Runnersworld war es glaube ich), dass Läufer naturverbunder sind als andere Menschen weil sie die Natur intensiver erleben.

Ich bin morgens um 5:00 bei Minusgraden durch die Nacht gelaufen, der untergehenden Sonne entgegen, während die ersten Bäume langsam grün wurden, bei Sommerregen durch die Gegend gewetzt, durch die Pralle Sonne einen Marathon gelaufen. Jeder Lauf ist anders, jeder Lauf ist schön, man muss sich nur drauf einlassen.

10.76 km, 57:57, 5:24 min/km. Schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit im Intervalltrainingsbereich.

Ach ja, während der Belastung habe ich mich immer versucht zu steigern, hier die Pacewerte der einzelnen Kilometer:

Belastung 1: 5:01, 4:48, 4:39
Belastung 2: 4:51, 4:57, 4:47

Die Formkurve geht nach oben, der Marathon kann echt langsam kommen.

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