Montagslauf

So, da ich immer noch nicht ganz hinterher komme ist hier also mein Montagsbericht:

Montag musste ich laufen. Ich hatte keine Wahl, mein Kopf war so voll, der Tag hatte mich irgendwie runtergezogen und ich brauchte meinen Ausgleich, also Laufschuhe an und raus. Leichter Nieselregen war kein Hindernis sondern viel mehr eine schöne Erfrischung. Eine lange Runde sollte es nicht werden, es war schon recht spät, das wirklich wichtigste war, dass ich überhaupt laufen durfte. Laufen zu dürfen und Laufen zu können ist so ein Geschenk, manchmal ein unfassbar wundervolles und manchmal (aber sehr selten) ein Geschenk, dass man nicht möchte (nennt sich Schweinehund).

Montag wollte ich Laufen. Schon nach ein paar hundert Metern viel die ganze Last des Tages von mir ab und ich genoß es einfach nur noch. Zeitweise fühlte es sich nichtmal nach laufen an, ich liebe es wenn das passiert, ich denke dann nicht ans laufen selber, es ist dann nicht schwer oder anstrengend sondern nur schön.

5.70 km, 35:10, 6:11 min/km.

Montag war der Lauf eigentlich viel zu kurz, aber so ist das halt: Wenn man etwas genießt vergeht es wie im Flug, bei etwas unangenehmen fühlt sich immer an als würde die Zeit stehen.

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