Erkenntnisse des Tages

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  • 36.22 km in 1:14:17 macht einen Schnitt von 29,3 km/h bei 367 HM
  • Auch die Radform hat enorm gelitten (Ich sag nur bergauf mit 15 km/h…)
  • Im Winter sollte man sich locker einfahren und erstmal warm werden bevor man richtig reintritt
  • Rennradfahren hat mir gefehlt
  • 2014 sind die Straßen in Essen und Umgebung noch besser als 2013 (Ich weiß, schwer vorzustellen)
  • Manch ein Autofahrer meint auch 2014 noch, dass 30 cm beim Überholen eines Radfahrers genug sind (ist aber eher die Ausnahme)
  • Im Winter sollte man sich warm anziehen (defintiv wärmer als ich heute)

 

Noch 7 Tage!

In genau 7 Tagen ist es soweit, am 30.06. um genau 08:00 wird der Startschuß zu meinem ersten Triathlon ertönen und ich mich daraufhin in den Düsseldorfer Medienhafen stürzen um 750m zu schwimmen, anschließend 19,5 km auf dem Rad zu absolvieren und abschließend nochmal 4.8 km zu laufen.

Letzte Woche Sonntag habe ich die Zeit und das Wetter für eine längere Radausfahrt genutzt, diesmal ging es dabei nicht in den Süden sondern Richtung Hünxe. Trotz Navi habe ich es geschafft mich ein wenig zu verfahren (GPS_Signal war abgerissen und ich bekam keine Ansagen mehr) und hatte am Ende Stolze 96.83 km auf dem Tacho stehen, das ganze habe ich in 3:14:21 absolviert, macht also einen Schnitt von 29,9 km/h, ohne Ampeln wäre da bestimmt ne „3“ vorne gewesen, aber was solls. War auf jeden Fall eine schöne Tour!

schwimmenHeute war ich dann nochmal schwimmen, das Schwimmen bereitet mir auch noch den meisten Respekt, hier habe ich am meisten aufzuholen. Trotzdem werde ich die 750 m kommenden Sonntag ohne  Probleme schaffen, da bin ich sehr zuversichtlich 🙂

Heute hat es mir sehr viel Spaß gemacht & ich freue mich auch echt schon auf kommende Woche!

Triathlonpremiere – ich komme!

Man ist das schon wieder lange her mit dem letzten Eintrag, dabei wollte ich doch besser werden was das angeht… Naja, ich fang dann mal an…

Nach der letzten langen Ausfahrt mit Dietmar hat mir mein Knie doch mehr Ärger gemacht als gedacht, es wollte sich in den ersten zwei, drei Tagen nicht wirklich sowas wie eine Kruste bilden und so hat es genässt ohne Ende…

Abgesehen davon ist mein Training nach wie vor sehr unregelmäßig, geradezu eingeschlafen, ich muss endlich mal den Hintern hochkriegen und wieder regelmäßig trainieren (oder mir vielleicht einen Plan schreiben)… Vor allem beim Schwimmen habe ich großen Nachholbedarf, lang ist es nicht mehr bis zu meinem ersten Triathlon am 30.6. in Düsseldorf!

Ja, ich wage es und gebe in Düsseldorf beim T³ Triathlon meine Triathlonpremiere über die Sprintdistanz, mit anderen Worten: Schwimmen 0,75 km   |   Radfahren 19,5 km   |   Laufen 4,8 km

Wer Lust hat, an einem Sonntag ab 08:00 an der Strecke zu stehen und mich nach vorne zu klatschen, ist herzlichst dazu eingeladen, alle weiteren Infos gibt es unter http://www.t3-duesseldorf.de .

Auf der Suche nach einen neuen Triathlonverein war ich bisher auch ein paar mal beim Probetraining der total sympathischen, offenen und starken Truppe, wahrscheinlich werden die auch mein neues „zuhause“, mehr wird aber noch nicht verraten. Mit eben dieser Gruppe gab es dann auch mein erstes Koppeltraining, also ein Training bei dem man direkt nach dem Radfahren in die Laufschuhe schlüpft und losrennt, wie in einem Triathlon eben. Wer das noch nie gemacht hat sollte es unbedingt mal ausprobieren, das Gefühl beim loslaufen ist unbeschreiblich und natürlich total ungewohnt!

Wir haben uns unsere Wechselzone aufgebaut und eingerichtet und anschließend mit Liegestützen simuliert, dass wir gerade frisch aus dem Wasser kommen. Man rennt also zum Rad, setzt sich den Helm auf (erst dann darf man das Rad aus dem Ständer nehmen!), schlüpfst in die Schuhe (die Könner machen das natürlich auf dem Rad), schnappt sich sein Rad und rennt los. Sobald man die Wechselzone verlassen steigt man aufs Rad, dreht  mit einem Affenzahn die geforderten Kilometer und kommt dann wieder zur Wechselzone. Vor der Wechselzone springt man dann vom Rad, rennt zu seinem Wechselplatz, stellt das Rad ab, Helm ab, Schuhe aus, Laufschuhe schnell wieder an und ab gehts.

Bei der allerersten Wiederholung bekam ich auf Grund der ungewohnten Doppelbelastung nach 50m sofort Krämpfe in den Wadenmuskulatur, die waren aber auch zum Glück schnell wieder weg. Das schöne am Koppeltraining ist, dass man sowohl Rad als auch Laufen trainiert und zusätzlich direkt auch noch den Wechsel üben kann! Ach ja, es ist übrigens auch ne unglaublich harte Einheit, aber wir wissen ja: Nur die Harten…

1. Mai, Tag des Sturzes und der Sport von Heute

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Am 1.5. sollte ich nur ne kurze Ausfahrt machen und bin dabei dann auch noch gestürzt. Ich Idiot bin beim abbiegen in Straßenbahnschienen stecken geblieben und wurde unsanft von 30 km/h auf 0 gebremst, mein Knie spielte dabei Prellbock. Ergebnis war ne Schürfwunde und Prellung, ansonsten hatte ich sehr viel Glück denn mehr ist nicht passiert.

 

Heute musste ich einfach das Wetter nutzen und bin nochmal ausgefahren, diesmal waren es am Ende 54,59 km in 1:59:32, macht also 24,7 km/h im Schnitt und das ganze bei 491 HM. Danach war ich heute noch laufen, 7,21 km in 38:57, macht also einen Pace von 5:24 min/km. Ganz schön komisches Gefühl nach dem Radfahren noch zu laufen, ich will da tendenziell immer zu schnell loslaufen.

Morgen fahre ich bei einer Radtourenfahrt mit, wahrscheinlich werden es dann etwas mehr als 100km, ich bin mal gespannt was meine Beine dann sagen 🙂

 

Hier noch ein paar Fotos vom grauen Ruhrgebiet von heute:

 

69 km Ausritt im Ruhrtal am Samstag | 10 km im Schnee heute

SAMSUNGSamstag habe ich eine „kleine“ Ausfahrt gemacht und damit vielleicht ein wenig übertrieben, am Ende war es nämlich doch schon hart und saukalt, aber fangen wir doch mal vorne an.

Da es Samstag trocken und sonnig war, wollte ich mal eine etwas längere Ausfahrt machen (die letzten lagen jeweils unter 30 km) und dabei ein wenig das Ruhrtal (und seine Radwege) erkunden.  Vor dem eigentlichen Beginn der richtigen Ausfahrt habe ich noch einen kurzen Abstecher zu Decathlon gemacht und mir 2 Thermo-Trinkflaschen a 700 ml gekauft und diese zuhause dann noch mit heißem Tee und handwarmen Wasser aufgefüllt, eine lohnende Investition auf jeden Fall. Von mir aus ging es dann wieder los, zuerst die Ruhrallee runter, an der Finca Bar Celona dann auf den Ruhrtalradweg gewechselt und weiter Richtung Bochum.

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Vor Hattingen war der Radweg an ein paar Stellen noch überflutet und manchmal gefroren, abgesehen davon war der Fahrtwind doch kälter als erwartet. Egal, weiter. Irgendwann hatte ich es dann auch geschafft und  war am Kemnader See (meinem Ziel) angekommen, jetzt nur noch schnell eine Gelegenheit zum umrunden finden und schon konnte es zurück gehen.

Hier oben habe ich übrigens auch einen kleinen Zwischenstopp eingelegt und war wirklich überrascht, dass der Tee noch lauwarm war.

RuhrtalAuf dem Rückweg wurde es dann langsam hart, mein Rücken schmerzte von der ungewohnten Sitzposition und mir wurde immer kälter und kälter, ich hoffte nur noch, dass ich schnell zurück ins warme konnte doch ich hatte noch ein paar Kilometer vor mir, es half alles nichts, also Zähne zusammen beißen und durchhalten.

Nach 69,03 km und einer Fahrtzeit von 2:54:53 war ich dann wieder zuhause, immerhin war ich noch einen Schnitt von  23,7 km/h gefahren und damit auch zufrieden fürs Erste. Mehr Details zu der Radausfahrt findet ihr hier. Fürs nächste Mal ziehe ich mich dicker an, ich war zuhause so durchgefroren wie vielleicht noch nie in meinem Leben, eine heiße Badewanne hat mir dann aber auch wieder Leben eingehaucht.

SAMSUNGSonntag habe ich leider verschlafen und bin erst 4 Minuten vor 10 Uhr aufgewacht, das Training musste also ausfallen, was angesichts von Schmerzen im Ellenbogen und Knie rechts (Die Ursache ist nach wie vor etwas rätselhaft) vielleicht auch besser war.

Heute konnte ich mir mit dem ganzen Schneechaos im Ruhrgebiet zum Glück einen Tag Urlaub nehmen und daher bei Tageslicht und Schnee laufen gehen, was ich natürlich auch direkt getan habe. Es war echt toll auf dem Schnee zu laufen, damit ich so wenig wie möglich über( halb gar nicht) geräumte Bürgersteige laufen muss, wollte ich mein Glück auf der Bahntrasse an der Uni suchen und wurde belohnt, teilweise war der Schnee sogar noch komplett unangetastet und es lief sich wunderbar. In Altendorf bin ich dann einmal um den Nierfeldsee gelaufen und dann wieder den gleichen Weg zurück, am Ende standen genau 10 km auf meiner Uhr mit einer Zeit von 59:16. Es war also ein ruhiger Lauf,  bei dem Wetter soll man ja eh ruhiger machen um sich nicht zu verletzen. Mir hat es jedenfalls jede Menge Spaß gemacht!

SAMSUNGSAMSUNG

Eine erste Radausfahrt

Tagelang habe ich auf das Wochenende hingefiebert und dabei immer mit einem Auge auf den Wetterbericht geschielt, Samstag war es dann soweit: Meine erste Radausfahrt!

Auf einem Rennrad zu sitzen und damit zu fahren war für mich als Anfänger sehr ungewohnt: Die Lenkung reagiert anders als auf einem MTB, die Reifen sind unglaublich schmal, verdammt hart aufgepumpt und damit hart gefedert, der kleine Sattel ist so schmal und hart, die Schaltung funktioniert anders, die Haltung auf dem Rad ist anders, es ist halt einfach ungewohnt!

Ich wollte mein Auto in Haarzopf abholen, das habe ich am Vorabend dort stehen lassen und irgendwie musste es ja wieder zu mir, also habe ich die Chance genutzt und bin mit dem Rad hin. Von mir aus ging es erst einmal hoch zur Ruhrallee, die dann auch direkt runter und weiter über die Wuppertalerstraße zum Baldeneysee, dort am Südufer nach Werden und dann direkt mal den Werdener Berg hoch. Der Werdener Berg ist ein netter 2km langer Anstieg mit insgesamt 120 Höhenmeter, die Steigung ist auf dem Warnschild mit 8% angegeben. Ich wollte natürlich direkt mal schauen, wie es sich auf einem Rennrad anfühlt (wie sich das überhaupt anfühlt mit meinem „neuen“ Leben) da hoch zu fahren und ich war echt positiv überrascht. Das Rennrad ist kein Vergleich zu meinen alten Fahrrädern, es ist eine ganz neue Welt! Das Fahren ist vielleicht nicht das gemütlichste der Welt, es geht aber sehr einfach von der Hand. Natürlich habe ich schon soviel Gas gegeben, dass ich am Ende gut durchgeschwitzt war (ich wollte das ja auch mal testen), ich kann mir aber sehr gut vorstellen, in Zukunft öfters aufs Rad zu steigen und das Auto stehen zu lassen – Essen hat inzwischen ein sehr gut ausgebautes Radnetz (was an einigen Stellen mit seinen Schotterpisten leider nicht Rennrad kompatibel ist)!

Von Bredeney aus ging es dann weiter Richtung Kettwig, am Flughafen musste ich dann aber leider Richtung Haarzopf abbiegen, wenn ich nicht noch andere Termine an dem Tag gehabt hätte, wäre ich gerne noch weiter gefahren.

27.08 km, 1:06:25, 24,5 km/h

Auch wenn die 2 Tage danach der Hintern ganz ordentlich geschmerzt hat (an den Sattel muss ich mich noch gewöhnen), die Ausfahrt hat mir richtig Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf das Frühjahr!

Herbstdepression & Saisonende 2012

Es ist Herbst und es wird bald Winter. Spätestens nach der Zeitumstellung kann niemand mehr diesen Umstand leugnen, Abends um halb sechs ist es inzwischen stockfinster und es wird auch immer ungemütlicher da draußen, Regen und Wind sind jetzt öfters „Gastgeber“ für die Trainingsläufe.

Für Läufer beginnt jetzt genau die Phase im Trainingsjahr, in welcher man sich am meisten in den Hintern treten muss etwas zu tun, die Saison ist  in den meisten Fällen (so gut wie) abgeschlossen und gedanklich ist man schon lange in 2013, Wettkämpfe werden geplant oder sind schon gebucht (Beim Berlin-Marathon waren z.B. nach nur 3 1/2 Stunden alle 40.000 Startplätze ausgebucht!).

Beflügelt von meinem Ergebnis beim Schlossquellelauf wollte ich noch lange nicht an die Saison 2013 denken, dieses Jahr war doch noch so unglaublich lang und auch wenn es recht kurzfristig war wollte ich dieses Jahr noch meine Halbmarathonbestzeit Ende November beim August Blumensaatlauf am Baldeneysee angreifen – soweit der Plan.

Jetzt, 3 Wochen später sieht die Welt schon wieder ganz anders aus: Ein langes Gespräch mit meinem Trainer hat mir klar gemacht, dass ich zu schnell zu viel will und mich selber zu sehr unter Druck setze. Die Idee mit dem Halbmarathon am See habe ich nach dem Gespräch dann sehr schnell verworfen, im Frühjahr kann ich mit vernünftiger Vorbereitung immer noch angreifen 🙂 Den ein oder anderen Wettkampf werde ich dieses Jahr sicherlich noch laufen, ich mache mir dabei aber nicht den riesengroßen Druck. Laufen soll vor allem Spaß machen!

Für die nächsten Wochen heißt es jetzt erstmal wieder einfach den Spaß beim Laufen zu genießen und die Saison ausklingen zu lassen, genau das machen wir vom Verein aus auch schon: Lange Dauerläufe zwischen 13 und 18 km, eine gute Basis für 2013 schaffen wir uns jetzt schon und haben dabei jede Menge Spaß. Gestern zum Beispiel gab es einen 15 km Tempodauerlauf mit Tyll und Peter, Pace war am Ende 5:09 min/km und am Ende hatte ich noch Luft nach oben, sowas motiviert mich unglaublich und macht viel Spaß 🙂

So langsam beginnt auch bei mir die Planung für 2013, der erste Wettkampf ist gebucht und weitere geplant, dazu aber später mal mehr wenn es wirklich um eine genauere Planung geht. Fest steht bisher nur, dass ich auf jeden Fall meinen ersten Triathlon bestreiten werde, wo und wann weiß ich natürlich noch nicht, ich freue mich aber jetzt schon unglaublich darauf!

Damit ich meine Wünsche/Träume umsetzen kann brauchte ich noch ein Rennrad, auch das ist inzwischen gekauft:

Es ist ein Fuji Roubaix 3.0 LTD & ich habe mich sofort verliebt! Eine erste größere Ausfahrt steht aber noch aus, vielleicht spielt das Wetter ja am Wochenende mit und ich kann erste Kilometer killen!

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