Training & Allbaulauf

Training ist was feines!

Auch wenn man nicht immer unmittelbar den Effekt merkt, Training ist doch was feines. Am Anfang musste ich mich zwar erstmal wieder reinfuchsen, aber inzwischen merke ich den positiven Effekt des Training: Nicht nur die Form wird besser (was man ja sehr schnell schon im Training merkt), auch auf meine Laune und mein allgemeines Befinden werden durch das regelmäßige Training positiv beeinflusst.

Aber zurück zur Form:

Nach dem Schwimmen habe ich am nächsten Tag meine Beine beim Laufen deutlich gemerkt und danach erstmal eine Regenerationspause bis Montags eingelegt, da standen dann 6km gesteigerter Tempodauerlauf an und danach 1km Auslaufen und das rollte schon wieder echt gut. Vor dem Allbaulauf vergangenen Samstag war ich dann nur noch einmal Donnerstags laufen, diesmal in Essen. Auf der Bahntrasse zwischen Mülheim und der Gruga zu laufen hat viele Erinnerungen geweckt, früher war das ja mein Trainingsrevier. In der Einheit habe ich 1,5 schnelle Kilometer eingebaut, wollte mich aber auch vor Samstag nicht zu sehr verausgaben. Und dann war auf einmal Samstag…

5. Allbaulauf 2015

Im Vorfeld hatte ich für mich klar definiert, dass es ein erster Test auf dem Weg zum Zülpicher Triathlon werden sollte, doch was war mein Ziel? Nach dem Training der letzter Wochen wollte ich gerne Sub 27:00 laufen, also 5:23 min/km, aber war das schaffbar? Offiziell habe ich erst mal eine Sub 30:00 ausgegeben, das sollte auf jeden Fall gehen. Gegen kurz nach 14 Uhr haben Gudi und ich uns mit Nicole und Alex am Nierfeldsee getroffen und Startnummern besorgt. Es war echt schön wieder bei meinem alten Verein zu sein und die alten Haudegen zu sehen. Einlaufen, noch einen Kuss abholen und zum Start. Um 15:00 ging es dann los, vom Start 3/4 um den Nierfeldsee, auf die Bahntrasse Richtung Mülheim. Direkt nach dem Startschuss sprintete die erste Reihe los, ich hatte mich so in die vierte Reihe eingeordnet um dem schlimmsten Kampf um die Plätze zu entgehen. Ein Kontrollblick nach 400m zeigte, dass ich nicht viel zu schnell unterwegs war, sondern mit 5:15 diesmal ganz gut in meiner eigenen Vorgabe lag, trotzdem drosselte ich das Tempo nochmal etwas – nach 3 km eingehen wollte ich auch DSC00656nicht. Kilometer 1 lag dann mit 5:20 absolut im Soll, nach 2km (5:24) kam mir dann schon wieder der führende entgegen. Und dann kam erst mal nichts. Eine Minute später sah ich dann Alex an Position 3 liegend der Tyll vom Team Essen99 auf den Versen war.

Frisch sah Alex aber auch nicht mehr aus zu dem Zeitpunkt… An der Wende an der Böhmerstraße nahm ich einen Becher Wasser, trank ein wenig und schüttete den Rest über mich, es war warm und ich lief fast am Anschlag. Kilometer 3 dann mit 5:20. Ich musste mich einerseits überreden nicht zu gehen, andereseits war ich jetzt im Flow, es lief. Mein Puls war bei 181, ich fühlte mich aber auch so, dass ich noch was nachlegen konnte, also noch etwas schneller. Während ich mit mir kämpfte hatte Alex einen anderen Kampf zu bewältigen, er war schon wieder am Nierfeldsee und gerade im Zielsprint (Am Ende kam eine fantastische 19:00 und ein vierter Gesamtplatz dabei raus!

Kilometer 4 dann in 5:14, SUB27 würde es auf jeden Fall werden, komme was wolle. Genial. Auf dem letzten Kilometer zog ich das Tempo nochmal etwas an, ein oder zwei Läufer wollte ich noch kassieren. Von der Trasse runter zum See, noch 500m – höchstens. Zielsprint, vom Streckenrand höre ich meinen Namen, Puls 191. Ich würge. Dann endlich die Ziellinie, Forerunner stoppen.

26:07!

Man war ich fertig, ich konnte für ein paar Minuten erstmal nichts mehr außer da zu hocken und zu atmen. Nach ein paar Bechern Wasser ging es dann aber schnell wieder. Eine 26:07 hätte ich mir eigentlich nicht vorstellen können vorher bei meinem Trainingsstand, umso mehr freut es mich, die Form kommt! Jetzt muss ich nur so weiter machen und die restlichen Wettkämpfe können kommen. Locker bleiben, Spaß´am Sport haben und weiter trainieren.

Und jetzt?

Sonntag war ich dann beim T³ Triathlon in Düsseldorf, Fotos hatte ich ja schon hier gespostet. Gestern ging es dann für mich wieder mit Frühschwimmen weiter, schön vor der Arbeit einen Kilometer trainieren. Nach der Arbeit wollten Gudi und ich auf jeden Fall noch raus, am Besten zum Badesee. Sie hatte dann die Idee, dass einer ja hinlaufen könnte und der andere die Radbegleitung macht, für den Rückweg würde dann getauscht. Gesagt, getan. Zum Escher See sind es so 5.5 km, erst ist Gudi gelaufen und ich bin geradelt. Auf dem Rückweg war ich dann mit Laufen dran und das ist dann etwas eskaliert. Aus geplanten 6:30 min/km wurden am Ende dann ein gesteigerter Tempodauerlauf mit Gesamtschnitt von 5:28. Hat sich erstaunlich entspannt angefühlt, gerade nach dem Schwimmen Morgens und dem Wettkampf am Samstag, aber so darf es gerne weiter gehen! Noch 43 Tage bis zum Triathlon!

T³ Triathlon 2015 – Bundesliga Eliterennen Männer & Deutsche Meisterschaften Sprintdistanz

Ich war Sonntag in Düsseldorf beim T³ Triathlon zum Bundesliga Eliterennen Männer & Deutsche Meisterschaften über die Sprintdistanz um mir mal die absolute Elite anzusehen, hier sind ein paar Impressionen die ich eingefangen habe.

Berichte vom Triathlon Magazin zum Rennen der Männer findet ihr hier.

Auf ein Neues!

Zuerst noch das: 2015 ist da und ich wünsche euch allen ein neues, erfolgreiches & gesundes Jahr 2015! 🙂

2014 war was den Sport angeht nicht mein bestes Jahr, ganz ohne Frage. Es fehlte hier vor allem an Motivation & Kontinuität, dieses Jahr soll muss es besser werden. Meine Erwartungshaltung an mich ist nämlich eine ganz andere als das, was ich die letzten 1 1/2 Jahre abgeliefert habe…

Garmin Forerunner 910xtNachdem im September und Oktober das Training recht gut lief waren November und Dezember wieder nur Murks, ich bin einfach viel zu wenig gelaufen. Natürlich könnte ich jetzt was von Stress, Weihnachtszeit, Zeitmangel und keine Ahnung was schreiben, am Ende wären es doch aber nur faule Ausreden. „Zwischen den Jahren“ habe ich mich mit Gudi über dieses Problem unterhalten und wir haben beschlossen, dass wir uns einfach die Zeit nehmen müssen. Niemand hat Zeit im Überfluss, Zeit muss man sich nehmen, vor allem für seine Träume und Ziele. Ziele und Träume habe ich. Um diese umsetzen zu können hat meine wunderbare und trotzdem leicht verrückte Freundin Gudula ein neues Spielzeug geschenkt nachdem mein alter Forerunner 305 den Geist aufgegeben hat, Getreu dem Motto: Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr! Willkommen in der Familie mein neuer Forerunner 910xt. Mit diesem wunderbaren Stück Technik kann ich alle drei Triathlon relevanten Sportarten meistern und werde mit jeder Menge Statistik belohnt. 🙂 Genau das richtige für mich! Danke nochmal dafür mein Schatz!

Bis Ende Mai gab es dann aber trotzdem kein vernünftiges und vor allem regelmäßiges Training (leider!), immer wieder wurden mir Stöcke zwischen die Beine geworfen oder das Leben hatte andere Pläne, seien es fiese Erkältungen, mein Umzug von Essen nach Pulheim, Mandelentzündungen oder meine Zähne… Probleme mit meinen Zähnen hatte ich schon länger und habe aus panischer Angst vor dem Zahnarzt auch an der Baustelle nichts gemacht, bis mir auf der Arbeit dann ein Stück Zahn abgebrochen ist und es arg schmerzte, also habe ich da allen Mut zusammen genommen und bin zum Arzt. Stand heute sind 3 Zähne raus (war mehr als notwendig weil entzündet ohne Ende) und die Angst vor einer Herzmuskelmuskelentzündung sind nun geringer bis fast verschwunden. Um das endgültig abzuklären werde ich Anfang Juli aber eine komplette sportärztliche Untersuchung durchführen lassen (Ruhe-EKG, Blutwerte, Belastungs-EKG & Ultraschall vom Herzen), Privatleistung natürlich.

Aber kommen wir nun doch zum erfreulichen Teil dieses Eintrags: Es (also er…, also ich 😉 )läuft wieder.Nach einem Lauf am Pool in Südfrankreich

Im Urlaub in Südfrankreich hat alles angefangen, genauer gesagt in Montferrier-sur-Lez. In diesem wunderschönen Ort haben Gudi, ihr Papa und ich 2 Wochen Urlaub gemacht und waren dort bei einer Freundin und deren Familie von Gudis Papa untergebracht, die sich liebevoll um uns gekümmert hat. Gudi und ich haben den Urlaub nicht nur zum am Strand rumliegen genutzt, nein, wir waren regelmäßig laufen. So ganz ohne Form & bei dem ungewohnten Klima (morgens schon 20+°C, traumhaft) war das Anfangs sehr beschwerlich, außerdem gibt es dort etwas, was es im rheinischen Becken nicht gibt: Berge + Hügel. Unsere Standardlaufstrecke hatte auf 5km gute 60 Höhenmeter, wobei es davon 2,5km bergab ging, die man dann später wieder hochlaufen durfte. In den ersten Einheiten war selbst an 5km durchlaufen bei einer Pace knapp unter 7 nicht zu denken, aber egal, es wurde gelaufen, darauf kam es an. Dazu noch regelmäßig. Von Einheit zu Einheit ging es auch wieder besser, es ist wunderbar wenn man einen Trainingseffekt merkt.
Höhepunkt des Urlaubs war dann die Besteigung „Belaufung“ des Pic Saint-Loup (mein erster Trailrun!) , dem höchsten Berg in der Gegend. 2,5km Geröll, Steine und eher laufunfreundliches Gelände gespickt mit 368 Höhenmetern macht eine Steigung von 14.1% im Schnitt. Und es war Anstrengend sage ich euch, ich habe mich da in 35min hochgetrieben und war ganz schön fertig. Gudi auch als sie oben ankam, auch wenn sie es nicht ganz so sportlich angehen wollte war es doch eine super Trainingseinheit, die sich nicht nur für den Ausblick gelohnt hat. Ich bin anschließend auch wieder runter gelaufen und war wirklich fertig als ich unten ankam. Ich verstehe nach dieser Erfahrung auf jeden Fall wieso sich so viele Menschen für das Trainrunning begeistern können, in der Natur zu laufen Abseits von befestigten Wegen ist nochmal etwas ganz anderes und schönes.

Frühschwimmen ist durch!Wieder in Deutschland ging es natürlich direkt weiter, in der ersten Woche sind dann in 3 Einheiten auch schon 21km zusammen gekommen. Wieder 7km am Stück laufen zu können ohne größere Probleme ist einfach genial, was anderes kann ich nach den ersten Wochen nicht sagen. Im Kopf muss ich mich immer wieder bremsen, die alten Zeiten werden so schnell nicht wieder kommen, aber das ist auch okay und normal so. Ich werde mein Training jetzt durchziehen.

Gestern gab es dann auch das erste Mal wieder ein Intervalltraining, 15 x 1 min schnell, mit 30 Sekunden Pause. Eigentlich hatte ich 90s Pause geplant doch irgendwie ist das auf meiner Laufuhr falsch angekommen.

Heute war ich dann das sogar schon vor der Arbeit 1000m schwimmen und werde das jetzt auch regelmäßig machen, schließlich steht dieses Jahr noch einiges an. Das Löricker Strandbad in Düsseldorf liegt nicht weit von meiner Arbeit entfernt und hat schon ab 6:00 morgens auf, so kann ich die Zeit optimal nutzen und mein Training durchziehen. Jetzt fehlt irgendwie nur noch das Radfahren aber das kriege ich schon hin.

 

Meine Wettkampfplanung für dieses Jahr sieht bisher wie folgt aus:

Am Samstag, den 27.6. starte ich mit Alex zusammen beim 5. Allbaulauf in Essen über 5km, wird ein Testwettkampf um meine Form zu überprüfen. Es wird gerannt bis zum umfallen. Meinen ersten Triathlon diese Saison werde ich am 8.8. beim 10. Regionalgas-Triathlon Zülpich über die Volksdistanz (0,5 – 22 – 5km ) bestreiten, am 13.9. springe ich dann erneut ins kalte Wasser und gebe meine Premiere über eine olympische Distanz beim Weseler Sparkassen-Triathlon geben und dabei 1,5km Schwimmen, 36km Radfahren und 10km Laufen. Aua. Vor allem das Schwimmen macht mir noch etwas Sorgen, das kriege ich aber bestimmt bis dahin in den Griff, ich gebe mich jedenfalls optimisch.

Bis dahin,
der Brandi

7. GVG-Citylauf in Erftstadt

Am 28.9. fand der 7. GVG-Citylauf in Erftstadt statt und ich war gemeldet, zusammen mit Till, seines Zeichens Bruder von Gudi, und Volker, bester Freund von Gudi. Wir hatten irgendwann die Idee ausgeheckt, dass man doch gemeinsam bei dem 10km Lauf an den Start gehen könnte. Till brachte dann noch die Idee ein, dass der „Verlierer“ unseres internen Duells am Ende ein wenig Ramazzotti trinken darf, direkt nach dem Lauf versteht sich. Gut, war ich dabei.

10km sind schon ein ganz schöner Brocken für mich aktuell, mein letzter Lauf über 10km war etwas länger her (24.11.2013 um genau zu sein…) aber irgendwie würde es sicherlich gut gehen, immerhin hatte ich ja ganze 32 km im Training „abgerissen“ und wollte auf anhieb wieder unter 55 min bleiben…
 Als Ausgangsbasis für mein Training sollte ein kleiner Formtest dienen, ca. 7 km Tempodauerlauf. Am Ende des Dauerlaufs war ich im wahrsten Sinne des Wortes an meiner Kotzgrenze angekommen, da ging nichts mehr. Auf Twitter wurde von einigen geäußert, dass ich es kaum schaffen werde und es fast unmöglich sei, in so kurzer Zeit auf eine Sub55 zu kommen aber versuchen wollte ich es.
Also wurde fleißig trainiert: Ein Tempodauerlauf (oben beschrieben), ein Intervalltraining (abgebrochen nach 3150m weil wir aus dem Stadion gescheucht wurden), 2x Dauerlauf (einmal 6km und einmal 9km) und ein Steigerungslauf über die selbe Distanz wie mein erster Tempodauerlauf, wobei ich nach 3km jeden folgenden KM immer 10-15s schneller lief. Und dann war auf einmal schon Wettkampf…

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Am Ende der ersten Runde – Hang loose

Vor dem Start war ich doch nervös, so richtig Lust auf Ramazzotti zwangsweise hatte ich nicht, das Training war jetzt auch nicht so ganz optimal gelaufen für meinen Sub55 Versuch aber gut, hier war ich also. Das Wetter war perfekt an dem Tag, so konnten alle Freunde die zum Anfeuern gekommen waren die Sonne genießen. Vor dem Start habe ich mich noch ein wenig warm gelaufen und konzentriert. 5:30 min/km, 10 mal hintereinander mit Schlussspurt, das musste doch drin sein… 4 Runden a 2.5 km waren zu bewältigen.

Noch schnell einen Kuss abholen,  in den Startbock, den anderen viel Erfolg wünschen & hinten einreihen.

Nicht nachgeben

Nach dem Startschuss bin ich dann so gleichmäßig los wie möglich, schöne 5:30 pro Kilometer, nach nicht mal 200m war mein Puls schon bei 165. „Das kann ja lustig werden heute…“ dachte ich bei mir. Till habe ich nach 100m auch schon nicht mehr gesehen, er wollte eine Zeit um 45:00 laufen, Volker ging nach 100m an mir vorbei, ich war also letzter unserer Kombo. Egal, ich wollte gleichmäßig laufen, zur Not halt Ramazzotti, ich wollte es einfach durchziehen.
Nach der ersten Runde war ich noch gut gelaunt, auch wenn es hart war. Bis hierhin lag ich auch voll im soll, so durfte es weitergehen. Durch den Rundkurs kamen wir pro Runde 2x an unseren Begleitern vorbei und wurden immer schön angefeuert. Nach 3 km stellte ich dann fest, dass mein Forerunner nicht ganz mit der Beschilderung auf Kurs war, ich ging also dazu über selber die Runden zu stoppen, zusätzlich zur „Auto-Runden“-Funktion was nicht ganz so super funktionierte, im Wettkampf ist man ja nicht so 100%ig fokussiert auf seine Uhr ;). Am Ende der zweiten Runde wurde es hart. Mein Puls war inzwischen bei 177 Schlägen die Minute angekommen, ich musste kämpfen, aber ich lag noch auf Kurs. Kurz nach Kilometer 6 bekam ich vom Rand den Hinweis, dass Volker kurz vor mir war und tatsächlich, ich konnte ihn sogar schon sehen. Ich machte in meinem Tempo weiter, bei Kilometer 7 habe ich ihn dann schließlich überholt. Die letzte Runde war dann ein wirklicher Kampf. Durch die Differenz der ausgeschilderten Kilometer zu meiner Uhr, wusste ich nicht genau, ob ich noch im Plan lag oder leicht drüber war. Egal, weiter Brandi, du kannst den Wettkampf beenden, zieh es durch. Mist, KM8 wieder zu langsam. Letzter Kilometer, noch mal steigern, auch wenn dein Puls jenseits der 180 liegt und dein Maximalpuls bei 189 Schlägen die Minute ist. Noch 400m, ZIEH ES DURCH, NACHGEBEN IST NICHT!

Als ich auf die Zielgerade abbiege, sehe ich anhand der Uhr, dass ich es nicht schaffen werde, sie ist schon jenseits der 55:00 angekommen. Trotz Nettozeitmessung weiß ich, dass das nichts war mit der Sub55. Die letzten 100m muss ich stark würgen, ich renne an der Kotzgrenze, genau so wollte ich das.

Knapp vorbei ist auch daneben – An der „Kotzgrenze“

Im Ziel stoppe ich meine Uhr: 55:08
Enttäuscht bin ich nicht, im Gegenteil, mehr ging nicht. Ich würge immer noch und bin wirklich am Ende. Ich habe alles rausgeholt was geht und bin sogar einen neuen Maximalpuls (190!) gelaufen.
In der offiziellen Ergebnisliste finde ich eine 55:05, das geht in Ordnung. Die 5s hole ich mir beim nächsten Mal.

Anschließend haben wir uns dann alle einen Ramazzotti gegönnt und noch weiter den Läufen zugesehen, uns unterhalten und hatten unseren Spaß. Es war eine wunderbare Veranstaltung, toll organisiert, ich kann den Wettkampf nur empfehlen. Nächstes Jahr (sofern es denn passt) werde ich vielleicht wieder am Start stehen.

Und dann deutlich die Zeit aus 2014 unterbieten.

Abendrunde

Zum Abend ne Runde laufen gewesen – 8,19 km in 38:33, macht 4:42/km. Der ?Havelhammer? kann kommen!

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T³ Triathlon Düsseldorf – oder: Ich, der Triathlet!

 

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Wie fängt man nach so einem Tag an zu berichten, ich versuche es mal chronologisch und beginne etwas früher, Samstags: Um am Wettkampftag nicht total in Stress zu geraten, bin ich bereits Samstag nach Düsseldorf gefahren und habe die Startunterlagen abgeholt. Nebenbei konnte ich so noch schnell ein Visor zu kaufen (das sind diese oben offenen Stirnmützen wie man sie häufig beim Tennis sieht), mir schon mal in „echt“ anschauen wo sich die Wechselzone befindet und nochmal schnell den Radkurs abfahren. Nachdem ich meine Startunterlagen in der Hand hatte stiegen sowohl mein Puls als auch meine Vorfreude auf den nächsten Tag!

Nachdem die Radstrecke schnell abgefahren war (den meisten Teil kannte ich eh schon, das Stück Kopfsteinpflaster wollte ich mir aber nochmal näher ansehen) ging es dann auch wieder nach Essen, ich musste ja noch meine sieben Sachen für den nächsten Tag packen. Am Ende sind es dann doch mehr als nur „sieben“ Sachen geworden:
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Nachdem ich das ganze in einer Reisetasche verstaut hatte, ging es für mich dann auch recht zügig ins Bett, ab 21:00 lag ich in der horizontalen und habe versucht zu schlafen – irgendwann nach 22:30 muss ich dann auch eingeschlafen sein.

Als um 5:00 der Wecker klingelte war er da: Der Tag, auf den ich mich so lange gefreut habe; der Tag, vor dem ich trotz aller Vorfreude einen ungemeinen Respekt hatte. Also los, schnell unter die Dusche,noch einen Kaffee trinken, Trinkflaschen befüllen, Auto packen und dann ab nach Düsseldorf! Bei der Parkplatzsuche habe ich dann direkt Matt und Magda getroffen, zum Glück konnte ich auch direkt gegenüber von den beiden parken, wir sind also zusammen mit unserem ganzen Material zum Check-In der Wechselzone gezogen.

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Das Wetter meinte es auch richtig gut mit uns, blauer Himmel und Sonnenschein begrüßten uns im Medienhafen, besser konnte es schon fast nicht sein nachdem ich die ganze vergangene Woche immer wieder mit bangen Blicken auf etlichen Wetterseiten unterwegs war. Die Wechselzone war in Startnummerblöcke eingeteilt, ich bin also in meinen Bereich und habe mir ein schönes und leicht zu merkendes Plätzchen gesucht, wer hat schon Lust nach dem Schwimmen durch die Wechselzone zu irren und seinen Wechselplatz zu suchen…

Nachdem der Wechselplatz hübsch sortiert war bin ich dann schnell in meinen Neoprenanzug gestiegen und los ging es Richtung Schwimmstart. Bevor es dann ins Wasser ging, wollte ich nur schnell mit dem Fuß testen, wie kalt das Hafenwasser denn so wirklich ist aber es war schon okay. Der Sprung ins Wasser war dann doch spannender, es war ja das erste Mal, dass ich mit einem Neo im Wasser war, auf ein Testschwimmen mit Neo hatte ich ja verzichtet; zu meiner Verwunderung war es aber mit Neo im Wasser echt angenehm und genau richtig temperiert.


Im Wasser sah die Schwimmstrecke (750m) dann schon echt lang aus, ich war mir aber sicher, dass ich die Strecke ohne Probleme schaffen würde. Der Kampfrichter sagte uns, dass wir eine Hand am Ponton haben müssen zum Start, im nächsten Moment gab es dann das Startsignal und alle schwammen los. Ich wollte mich aus der „Klopperei“ raushalten und lies die anderen erstmal ein paar Meter schwimmen um ein wenig mehr Platz zu haben. Nach vielleicht 100m hatte ich dann meinen Rhythmus gefunden und schwamm im 2er-Kraulzug in Richtung Wendeboje. Bei jedem zweiten/dritten Zug geht dabei der Blick vor dem Atmen kurz nach vorne, man will ja sehen wo man so hinschwimmt. Die Wasserlage mit so einem Neoprenanzug ist echt toll, man kann sich fast komplett auf den Vortrieb konzentrieren und so war auch schnell die Brücke und kurz danach die erste Boje erreicht. Schon die Hälfte geschafft und es geht mir sau gut, also weiter! Bis hierher hatte sich das Feld schon wahnsinnig auseinander gezogen; ich denke, dass Ex-Schwimmweltmeister Christian Keller zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Wasser war (seine Schwimmzeit war 9:46!!). Irgendwann habe ich dann einen Schlag auf den Kopf bekommen und einen tiefen Schluck Düsseldorfer Medienhafenwasser gekostet, zum Glück hat mich das ganze aber nicht aus der Ruhe gebracht, ich bin einfach weiter geschwommen und kam dem Ende immer näher, fühlte mich immer noch super und ging im Kopf schon mal den anstehenden Wechsel durch. Auf dem letzten vielleicht 100m intensivierte ich dann nochmal den Beinschlag, ich hab vorher gelesen, dass das beim anstehenden Radfahren helfen soll.
Schwimmen geschafft!Nach 19:50 hatte ich dann das rettende Ufer erreicht und wurde von den Helfern ein wenig aus dem Wasser gezogen, es ging dann sofort über eine steile Treppe in die Wechselzone. Oben angekommen merkte ich erst, wie schwindelig mir war, ich dachte nur kurz „Oh man, so soll ich radfahren?! Das wird witzig…“, zog dann aber Neo bis zur Hüfte aus, (komplett darf er immer erst am Wechselplatz ausgezogen werden) und hatte den Schwindel auch schon wieder fast vergessen als ich am Wechselplatz ankam. Also: Neo aus, Badekappe & Brille vom Kopf, kurz abtrocknen, Triathlon-Einteiler anziehen, Radhelm aufsetzen + zumachen, Brille auf die Nase, Radschuhe an, Startnummernband umschnallen + Startnummer nach hinten drehen, Rad schnappen und los! 10 Meter später: Verdammt, Forerunner vergessen! Also Rad schnell ins Gras, die paar Meter zurücklaufen, Forerunner um das Handgelenk schnallen, Rad nehmen und GO GO GO!!!!

Zeit in T1: 03:26

GO!

Für das anschließende Radfahren hatte ich mir vorgenommen einfach mal zu testen, was ich auf dem Kurs aus meinen Beinen so rausholen kann, wollte mich aber auch nicht so abschießen, dass ich danach nicht mehr laufen kann. Die Radstrecke für mich bestand aus einer 6.5 km Runde, welche 3x zu fahren war.

Sobald ich meine Schuhe in die Pedale eingeklickt hatte ging es Vollgas los, insgeheim hatte ich mir ja einen 35km/h Schnitt vorgenommen, es waren ja auch“nur“ 20km… Womit ich nicht gerechnet hatte, war aber die Tatsache, dass durch die Absperrungen die Strecke viel enger war, als ich vermutet hatte; gerade mal 2 Radfahrer passten stellenweise nebeneinander, das machte das überholen auch teilweise echt schwer. Aber zurück zum Rennen, ich glaube nach dem ersten Kilometer war ich schon an zwei Konkurrenten vorbei, so durfte es weitergehen! Auch ohne Triathlon-Zeitfahrmaschine habe ich mich klein gemacht und getreten was die Beine hergeben, die 3 sollte auf dem Tacho mindestens immer vorne sein! Auf den geraden Stücken konnte man teilweise schön beschleunigen und andere Starter „einsammeln“, das „spannendste“ Stück der Radsrecke war definitiv das Stück Kopfsteinpflaster, da wird man einfach nur durchgeschüttelt und -gerüttelt bei knappen 30 km/h! 🙂
Das harte Radfahren machte mir richtig Spaß, klar war es sau anstrengend, aber genau so sollte dieser Triathlon auch sein, ich wollte wissen, wo ich stehe. Außerdem habe ich die ganze Zeit einen Starter nach dem nächsten überholt und mich so immer weiter nach vorne gearbeitet, was will man mehr? So langsam wie das Schwimmen verging, so schnell war das radeln vorbei, die drei Runden vergingen wie im Flug, Rad fahren liegt mir irgenwie. Auf dem letzten zwei Kilometern habe ich dann einen kleineren Gang gewählt, auch hier ist der Gedanke, dass die höhere Trittfrequenz das anschließenden Laufen vereinfachen soll. Meine Radperformance kann man sich ganz gut ansehen, wenn man dir Zwischenstände ansieht: Ich bin als 244. auf die Radstrecke gegangen, nach der ersten Runde befand ich mich bereits an Position 215, nach Runde 2 an Position 152, nach der dritten Runde auf Platz 125 und bis zum Eingang der Wechselzone  habe ich mich an Platz 124 vorgeschoben. Ich habe auf der Radstrecke unglaubliche 120 Starter „überholt“ (was nicht ganz stimmt, das Starterfeld war in mehrere Startblöcke eingeteilt und die „anderen“ gingen erst später auf die Strecke) und bin die insgesamt 43. schnellste Radzeit des Tages gefahren, bei 369 Startern bedeutet das also, dass ich auf dem Rad schneller war als 91,26% aller Teilnehmer!

Laufrunde 1

Unmittelbar vor der Wechselzone geht man dann schon aus den Radschuhen „raus“ und stellt sich auf sie, so kann man noch etwas von der Geschwindigkeit mitnehmen. Rad gefahren darf übrigens nur bis zu einer Markierung am Eingang der Wechselzone, dort springt man dann vom Rad und rennt mit dem Rad zu seinem Wechselplatz: Rad in Ständer hängen, Helm ab, barfuß in die Schuhe (hier habe ich etwas Zeit verloren weil ich nicht gut in die Schuhe kam), Mütze auf uns los, dank Schnellschnürrsystem entfällt ja auch das Schuhe schnüren!

Zeit in T2: 02:06

Und schon sind wir bei Laufen, diesmal auf einer Strecke im Medienhafen, 2 Runden an 4.8 km waren zu absolvieren. Wer schon mal direkt nach dem Radfahren ein Stück gelaufen ist weiß, wie komisch sich die ersten paar hundert Meter anfühlen: Man hat das Gefühl, dass die Beinen tonnenschwer sind, man bekommt sie gefühlt kaum vernünftig angehoben und es fühlt sich langsam an. Ich hatte mir für das abschließende Laufen gewünscht, dass ich trotz des harten Radfahrens noch einen 5:00 min/km Schnitt laufen kann, als ich nach ein paar hundert Metern das erste mal auf den Forerunner schaute war ich dann doch überrascht: Es strahlte mir ein Pace von 4:20 entgegen, konnte das sein? Gefühlt war ich gerade mal mit nem 6:00er Pace unterwegs, 4:20 war da natürlich eine tolle Überraschung, also weiter! Der Laufkurs war echt schön gewählt, vor allem für die zahlreichen Zuschauer war er optimal, da man an einigen Stellen direkt mehrere Streckenteile einsehen konnte. Beim Laufen war ich sehr konzentriert und fast wie im Tunnel, ich wollte das hohe Tempo so lange wie möglich halten, musste aber nach dem ersten Kilometer ein wenig Tempo rausnehmen. Auf der Zielgeraden war nach der ersten Runde noch ein abbiegen nach links angesagt, eine Runde noch, „gerade mal“ 2.4 km!

Fast im Ziel2.4 km sind nicht viel, nach Schwimmen, Rad und bereits 2.4 Laufkilometern aber doch mehr, als man glauben mag. Auch auf der zweiten Runde habe ich versucht das Tempo hoch zu halten, ab und an wurde ich von stärkeren Läufern eingeholt, lief aber selber an einigen schwächeren Läufern vorbei, insgesamt hatte ich das Gefühl nichts an Platzierung verloren zu haben. Auf einmal war dann der letzte Kilometer da: Nach 2 weiteren Kurven ging es auf die Zielgerade, diesmal wurde links in den Zielkanal abgebogen. Endspurt. Die Uhr zeigt unfassbare 1:22:41, ich sprinte über den roten Teppich ins Ziel.

Ich habe gefinished.

Ich bin Triathlet.

 

Gesamt / Ergebnis:

Platz (M/W) 110 Swim 00:19:50
Platz (AK) 35 Trans 1 00:03:26
Platz (Gesamt) 132 Bike 00:35:39
Zielzeit (Brutto) 01:22:41 Trans 2 00:02:06
Lauf 00:21:42
Ziel 01:22:41

Im Zielbereich gibt es als Lohn für die Mühen eine Medaille, ich schnappe mir einen Becher mit irgendeinem Getränk und suche meine Freunde & Bekannten.

5 Minuten später fühle ich mich total super, könnte sofort nochmal starten! Ja, Triathlon ist geil!

 

Danke Nicole. Danke Marco. Danke Ute. Danke Magda. Euer Anfeuern an der Strecke hat mich motiviert Höchstleistungen zu geben, ihr seid echt super. Danke auch an Matt fürs gemeinsame Wettkämpfen!

Danke an Marco für die genialen Fotos hier, Marco kann aber nicht nur super fotografieren, sondern läuft auch selbst & bloggt darüber, sein Blog findet ihr hier.

Danke auch an alle anderen Menschen, die an mich gedacht haben & die mich schon beglückwünscht haben, vielen Dank!

Im Ziel mit MarcoFür all die, die die genauen Ergebnisse interessieren, man findet sie hier. Ich freue mich auf den nächsten Wettkampf, jetzt habe ich Blut geleckt!

Achtung: Nichts vergessen!

Material

Wie gut, dass man für einen Triathlon so wenig Material braucht, man könnte ja sonst schnell was vergessen…

Noch 7 Tage!

In genau 7 Tagen ist es soweit, am 30.06. um genau 08:00 wird der Startschuß zu meinem ersten Triathlon ertönen und ich mich daraufhin in den Düsseldorfer Medienhafen stürzen um 750m zu schwimmen, anschließend 19,5 km auf dem Rad zu absolvieren und abschließend nochmal 4.8 km zu laufen.

Letzte Woche Sonntag habe ich die Zeit und das Wetter für eine längere Radausfahrt genutzt, diesmal ging es dabei nicht in den Süden sondern Richtung Hünxe. Trotz Navi habe ich es geschafft mich ein wenig zu verfahren (GPS_Signal war abgerissen und ich bekam keine Ansagen mehr) und hatte am Ende Stolze 96.83 km auf dem Tacho stehen, das ganze habe ich in 3:14:21 absolviert, macht also einen Schnitt von 29,9 km/h, ohne Ampeln wäre da bestimmt ne „3“ vorne gewesen, aber was solls. War auf jeden Fall eine schöne Tour!

schwimmenHeute war ich dann nochmal schwimmen, das Schwimmen bereitet mir auch noch den meisten Respekt, hier habe ich am meisten aufzuholen. Trotzdem werde ich die 750 m kommenden Sonntag ohne  Probleme schaffen, da bin ich sehr zuversichtlich 🙂

Heute hat es mir sehr viel Spaß gemacht & ich freue mich auch echt schon auf kommende Woche!

Große Ausfahrt Nummer 1

Heute stand meine erste richtig große Ausfahrt an, ich hatte mich dazu mit Dietmar zu einer RTF verabredet, die 71 km Runde wollten wir machen. Treffpunkt war Velbert-Neviges hin, ich bin natürlich mit dem Rad hin und hatte deswegen schon 20+ km auf dem Tacho und hatte auch schon 370 HM in den Beinen als ich zum Start der Tour leicht verspätet ankam, Dietmar hatte aber schon Startnummern und Karten (die man sich zwischendurch an Verpflegungsstationen abstempeln lässt) besorgt. Landschaftlich war es echt wunderschön, auch mal in einer Gruppe zu fahren war doch echt cool.

Als wir wieder am Start/Ziel waren stand der Tacho bei knapp über 100 km, ich mache mich dann auf dem Heimweg und am Ende sind es dann 129,31 km in 5:07:22 geworden, macht einen Schnitt von immer noch 25.2 km/h und das bei über 1200 Höhenmetern…

Meine Oberschenkel fühlen sich echt matschig an, wie nach einem Marathon irgendwie, die kennen das halt noch nicht, Kurz vor meiner Wohnung bin ich schnell in einen Kiosk keingesprungen und habe mir nein Twix, Mars, Snicker & Nuts gekauft, die habe ich mir sowas von verdient (abgesehen davon haben wir auf der Tour leider auch nicht so viel Verpflegung bekommen weil wir so spät dran waren und schon viel vergriffen war). Ach ja, an der rechten Wade habe ich ne neue Macke weil ich an den Zähnen der Kurbel hängengeblieben bin und beim anhalten bin ich wieder auf mein Knie gefallen was natürlich wieder aufgeplatzt ist… :-/

Vielen Dank auf jeden Fall an Dietmar, war bestimmt nicht die letzte gemeinsame Tour und auch ein Dank an Matt für den Tipp mit der RTF 🙂

Hier noch ein paar Fotos, ich muss jetzt die Beine hochlegen. Ach ja, ein wenig Radfahrerbräune (Trickotabdruck deluxe!)  habe ich  auch abbekommen, yeah!

1. Mai, Tag des Sturzes und der Sport von Heute

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Am 1.5. sollte ich nur ne kurze Ausfahrt machen und bin dabei dann auch noch gestürzt. Ich Idiot bin beim abbiegen in Straßenbahnschienen stecken geblieben und wurde unsanft von 30 km/h auf 0 gebremst, mein Knie spielte dabei Prellbock. Ergebnis war ne Schürfwunde und Prellung, ansonsten hatte ich sehr viel Glück denn mehr ist nicht passiert.

 

Heute musste ich einfach das Wetter nutzen und bin nochmal ausgefahren, diesmal waren es am Ende 54,59 km in 1:59:32, macht also 24,7 km/h im Schnitt und das ganze bei 491 HM. Danach war ich heute noch laufen, 7,21 km in 38:57, macht also einen Pace von 5:24 min/km. Ganz schön komisches Gefühl nach dem Radfahren noch zu laufen, ich will da tendenziell immer zu schnell loslaufen.

Morgen fahre ich bei einer Radtourenfahrt mit, wahrscheinlich werden es dann etwas mehr als 100km, ich bin mal gespannt was meine Beine dann sagen 🙂

 

Hier noch ein paar Fotos vom grauen Ruhrgebiet von heute:

 

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