Training & Allbaulauf

Training ist was feines!

Auch wenn man nicht immer unmittelbar den Effekt merkt, Training ist doch was feines. Am Anfang musste ich mich zwar erstmal wieder reinfuchsen, aber inzwischen merke ich den positiven Effekt des Training: Nicht nur die Form wird besser (was man ja sehr schnell schon im Training merkt), auch auf meine Laune und mein allgemeines Befinden werden durch das regelmäßige Training positiv beeinflusst.

Aber zurück zur Form:

Nach dem Schwimmen habe ich am nächsten Tag meine Beine beim Laufen deutlich gemerkt und danach erstmal eine Regenerationspause bis Montags eingelegt, da standen dann 6km gesteigerter Tempodauerlauf an und danach 1km Auslaufen und das rollte schon wieder echt gut. Vor dem Allbaulauf vergangenen Samstag war ich dann nur noch einmal Donnerstags laufen, diesmal in Essen. Auf der Bahntrasse zwischen Mülheim und der Gruga zu laufen hat viele Erinnerungen geweckt, früher war das ja mein Trainingsrevier. In der Einheit habe ich 1,5 schnelle Kilometer eingebaut, wollte mich aber auch vor Samstag nicht zu sehr verausgaben. Und dann war auf einmal Samstag…

5. Allbaulauf 2015

Im Vorfeld hatte ich für mich klar definiert, dass es ein erster Test auf dem Weg zum Zülpicher Triathlon werden sollte, doch was war mein Ziel? Nach dem Training der letzter Wochen wollte ich gerne Sub 27:00 laufen, also 5:23 min/km, aber war das schaffbar? Offiziell habe ich erst mal eine Sub 30:00 ausgegeben, das sollte auf jeden Fall gehen. Gegen kurz nach 14 Uhr haben Gudi und ich uns mit Nicole und Alex am Nierfeldsee getroffen und Startnummern besorgt. Es war echt schön wieder bei meinem alten Verein zu sein und die alten Haudegen zu sehen. Einlaufen, noch einen Kuss abholen und zum Start. Um 15:00 ging es dann los, vom Start 3/4 um den Nierfeldsee, auf die Bahntrasse Richtung Mülheim. Direkt nach dem Startschuss sprintete die erste Reihe los, ich hatte mich so in die vierte Reihe eingeordnet um dem schlimmsten Kampf um die Plätze zu entgehen. Ein Kontrollblick nach 400m zeigte, dass ich nicht viel zu schnell unterwegs war, sondern mit 5:15 diesmal ganz gut in meiner eigenen Vorgabe lag, trotzdem drosselte ich das Tempo nochmal etwas – nach 3 km eingehen wollte ich auch DSC00656nicht. Kilometer 1 lag dann mit 5:20 absolut im Soll, nach 2km (5:24) kam mir dann schon wieder der führende entgegen. Und dann kam erst mal nichts. Eine Minute später sah ich dann Alex an Position 3 liegend der Tyll vom Team Essen99 auf den Versen war.

Frisch sah Alex aber auch nicht mehr aus zu dem Zeitpunkt… An der Wende an der Böhmerstraße nahm ich einen Becher Wasser, trank ein wenig und schüttete den Rest über mich, es war warm und ich lief fast am Anschlag. Kilometer 3 dann mit 5:20. Ich musste mich einerseits überreden nicht zu gehen, andereseits war ich jetzt im Flow, es lief. Mein Puls war bei 181, ich fühlte mich aber auch so, dass ich noch was nachlegen konnte, also noch etwas schneller. Während ich mit mir kämpfte hatte Alex einen anderen Kampf zu bewältigen, er war schon wieder am Nierfeldsee und gerade im Zielsprint (Am Ende kam eine fantastische 19:00 und ein vierter Gesamtplatz dabei raus!

Kilometer 4 dann in 5:14, SUB27 würde es auf jeden Fall werden, komme was wolle. Genial. Auf dem letzten Kilometer zog ich das Tempo nochmal etwas an, ein oder zwei Läufer wollte ich noch kassieren. Von der Trasse runter zum See, noch 500m – höchstens. Zielsprint, vom Streckenrand höre ich meinen Namen, Puls 191. Ich würge. Dann endlich die Ziellinie, Forerunner stoppen.

26:07!

Man war ich fertig, ich konnte für ein paar Minuten erstmal nichts mehr außer da zu hocken und zu atmen. Nach ein paar Bechern Wasser ging es dann aber schnell wieder. Eine 26:07 hätte ich mir eigentlich nicht vorstellen können vorher bei meinem Trainingsstand, umso mehr freut es mich, die Form kommt! Jetzt muss ich nur so weiter machen und die restlichen Wettkämpfe können kommen. Locker bleiben, Spaß´am Sport haben und weiter trainieren.

Und jetzt?

Sonntag war ich dann beim T³ Triathlon in Düsseldorf, Fotos hatte ich ja schon hier gespostet. Gestern ging es dann für mich wieder mit Frühschwimmen weiter, schön vor der Arbeit einen Kilometer trainieren. Nach der Arbeit wollten Gudi und ich auf jeden Fall noch raus, am Besten zum Badesee. Sie hatte dann die Idee, dass einer ja hinlaufen könnte und der andere die Radbegleitung macht, für den Rückweg würde dann getauscht. Gesagt, getan. Zum Escher See sind es so 5.5 km, erst ist Gudi gelaufen und ich bin geradelt. Auf dem Rückweg war ich dann mit Laufen dran und das ist dann etwas eskaliert. Aus geplanten 6:30 min/km wurden am Ende dann ein gesteigerter Tempodauerlauf mit Gesamtschnitt von 5:28. Hat sich erstaunlich entspannt angefühlt, gerade nach dem Schwimmen Morgens und dem Wettkampf am Samstag, aber so darf es gerne weiter gehen! Noch 43 Tage bis zum Triathlon!

1.4 km After-Work-Swim

So sehe ich aus, wenn ich nach der Arbeit noch 1.4 km geschwommen bin in 39:26. Langsam macht mir schwimmen richtig Spaß! Triathlon, ich komme!

Alle schwitzen…

Die Sonne knallt vom Himmel und das Thermometer droht fast zu platzen, der Sommer meint es gerade sehr sehr gut mit Deutschland, die Temperaturen haben dieses Wochenende ja auch hier im Ruhrgebiet die 37°C Marke geknackt, der Ruhrpott hat Fieber!

Die Hitze lässt sich am besten am Wasser aushalten, also ging es gestern erstmal mit Freunden zum Auesee in Wesel, ein wunderschöner Badesee der sehr zu empfehlen ist.

Auch wenn es schon ein wenig verrückt ist habe ich gestern meine Laufschuhe eingepackt und wollte eine Runde um den See laufen, ich hatte bei meinen „NRW-Badesee-Recherchen“ gelesen, dass es eine 7km Runde um den See gibt, die wollte ich mal testen. Natürlich in der Mittagshitze.

Auf der Liegewiese am Strandbad war es schön windig, die Hitze hat man dort nicht so gemerkt, es war einfach fantastisch. Die ersten Kilometer waren noch okay, danach habe ich dann echt schnell gemerkt, dass es doch sehr sehr warm ist. Gegen Ende der Runde war es dann doch ein wenig härter, mein Puls war schon sehr hoch, dennoch habe ich es genossen. Später bin ich dann das erste mal im „Freiwasser“ geschwommen, also richtig geschwommen und nicht nur geplanscht. Circa 700m sind es geworden, ich bin zufrieden.

7.19 km, 41:12, 5:44 min/km

 

Heute ging es dann im Stadtwald mit dem Verein weiter, ich hatte ja die Hoffnung, dass es um 10.00 im Stadtwald noch etwas kühler ist als im Rest der Stadt, leider war es heute Vormittag im Stadtwald subtropisch, im Wald war zwar Schatten aber auch eine höhere Luftfeuchtigkeit… Viel haben wir auch nicht getan, die anderen der Trainingsgruppe haben gestern einen Triathlon bestritten, war aber auch mal okay. Einlaufen, ein paar Skippings, Steigerungen am Berg, Auslaufen, fertig.

Und denkt dran genug zu Trinken bei dem Wetter, einfach immer dann trinken wenn man Durst hat und nicht übermäßig sich Getränke in den Leib schütten weil man Angst hat zu wenig zu trinken…

Wochenstatistik:

4x Laufen 31,51 km 2:59:19
2x Schwimmen 2 km 1:45:00

Grugarunde & Schwimmtraining

Mittwoch ging es natürlich mit dem Training weiter, der Trainer hatte zu einem gemeinsamen Schwimmtraining geladen doch vorher wollte ich noch eine Runde laufen gehen. Quasi wie aus dem nichts meldete sich der Hochsommer gestern zurück: 30°C und ein blauer & damit wolkenloser Himmel sind aber nicht gerade wie zum laufen gemacht, also musste ein Plan her, wie ich den Lauf und das anschließende Schwimmen ohne Probleme überstehen konnte. Ich entschloss mich dazu am Grugabad zu parken und eine Runde um die Margarethenhöhe durch den Wald zu laufen, hier sind es meist ein paar grad weniger und deutlich angenehmer als auf freiem Feld .

 

Der Lauf selber war okay, ich war leider etwas zu schnell unterwegs, eigentlich wollte ich ziemlich genau 6:00min/km laufen, ich bin dann aber immer wieder unbewusst schneller geworden. Am Wochenende muss ich unbedingt mal eine langsamere Einheit bei 6:20 min/km einbauen, immer nur Tempo machen ist auf Dauer auch nicht gut.

Danach ging es direkt mit dem Schwimmtraining weiter, da ich bis jetzt beim Schwimmen überhaupt keine Grundlage habe, bedeutet es für mich vor allem, dass ich mich jedes mal quälen muss. Im Grugabad war es angesichts des Wetters und der Sommerferien schon sehr voll, das 50m Sportbecken wird zum Glück von den Horden an Schülern und Jugendlichen gemieden, außerdem sind für die Vereine immer einzelne Bahnen reserviert damit in Ruhe trainiert werden kann. Insgesamt sind es 20 Bahnen also ein ganzer Kilometer geworden, heute tuen mir die Oberschenkel und Brust/Arme weh was aber auch nicht verwunderlich ist, Schwimmen spricht natürlich ganz andere (und meinem Körper scheinbar bisher unbekannte) Muskelgruppen an, die Gewöhnung wird sich also noch etwas hinziehen.

In Zukunft will ich mindestens 2x die Woche ins Wasser steigen und Bahnen machen, 3x die Woche wäre aber mein Ziel. Sobald mein Rad wieder in einem fahrbereiten Zustand ist werde ich auch mit dem Radtraining anfangen (auch wenn es noch kein tolles Rennrad ist; was nicht ist kann ja noch werden) und dann heißt es bald nicht nur „Brandi runs“ sondern „Swim Bike Run Brandi“!

Schwimm in den Mai!

Auch wenn der Marathon gerade mal zwei tage vorbei ist, auf meinen Lorbeeren ausruhen kann ich mich nicht. Da Laufen zur zeit eher kontraproduktiv wäre, schwimmen aber sehr gut ist für die Muskeln haben uns Kathi und ich ins Grugabad aufgemacht um ein paar Bahnen zu ziehen. Die Freibadsaison ist zwar gerade mal 4 Tage alt, die Temperaturen aber hoch genug um das Vergnügen zu wagen. Ich habe das Grugabad übrigens noch nie so leer erlebt, es waren vielleicht 60 Menschen da.

Schwimmen werde ich Zukunft öfters mal, gerade im Hinblick auf einen möglichen Triathlon…

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