Triathlonpremiere – ich komme!

Man ist das schon wieder lange her mit dem letzten Eintrag, dabei wollte ich doch besser werden was das angeht… Naja, ich fang dann mal an…

Nach der letzten langen Ausfahrt mit Dietmar hat mir mein Knie doch mehr Ärger gemacht als gedacht, es wollte sich in den ersten zwei, drei Tagen nicht wirklich sowas wie eine Kruste bilden und so hat es genässt ohne Ende…

Abgesehen davon ist mein Training nach wie vor sehr unregelmäßig, geradezu eingeschlafen, ich muss endlich mal den Hintern hochkriegen und wieder regelmäßig trainieren (oder mir vielleicht einen Plan schreiben)… Vor allem beim Schwimmen habe ich großen Nachholbedarf, lang ist es nicht mehr bis zu meinem ersten Triathlon am 30.6. in Düsseldorf!

Ja, ich wage es und gebe in Düsseldorf beim T³ Triathlon meine Triathlonpremiere über die Sprintdistanz, mit anderen Worten: Schwimmen 0,75 km   |   Radfahren 19,5 km   |   Laufen 4,8 km

Wer Lust hat, an einem Sonntag ab 08:00 an der Strecke zu stehen und mich nach vorne zu klatschen, ist herzlichst dazu eingeladen, alle weiteren Infos gibt es unter http://www.t3-duesseldorf.de .

Auf der Suche nach einen neuen Triathlonverein war ich bisher auch ein paar mal beim Probetraining der total sympathischen, offenen und starken Truppe, wahrscheinlich werden die auch mein neues „zuhause“, mehr wird aber noch nicht verraten. Mit eben dieser Gruppe gab es dann auch mein erstes Koppeltraining, also ein Training bei dem man direkt nach dem Radfahren in die Laufschuhe schlüpft und losrennt, wie in einem Triathlon eben. Wer das noch nie gemacht hat sollte es unbedingt mal ausprobieren, das Gefühl beim loslaufen ist unbeschreiblich und natürlich total ungewohnt!

Wir haben uns unsere Wechselzone aufgebaut und eingerichtet und anschließend mit Liegestützen simuliert, dass wir gerade frisch aus dem Wasser kommen. Man rennt also zum Rad, setzt sich den Helm auf (erst dann darf man das Rad aus dem Ständer nehmen!), schlüpfst in die Schuhe (die Könner machen das natürlich auf dem Rad), schnappt sich sein Rad und rennt los. Sobald man die Wechselzone verlassen steigt man aufs Rad, dreht  mit einem Affenzahn die geforderten Kilometer und kommt dann wieder zur Wechselzone. Vor der Wechselzone springt man dann vom Rad, rennt zu seinem Wechselplatz, stellt das Rad ab, Helm ab, Schuhe aus, Laufschuhe schnell wieder an und ab gehts.

Bei der allerersten Wiederholung bekam ich auf Grund der ungewohnten Doppelbelastung nach 50m sofort Krämpfe in den Wadenmuskulatur, die waren aber auch zum Glück schnell wieder weg. Das schöne am Koppeltraining ist, dass man sowohl Rad als auch Laufen trainiert und zusätzlich direkt auch noch den Wechsel üben kann! Ach ja, es ist übrigens auch ne unglaublich harte Einheit, aber wir wissen ja: Nur die Harten…

1. Mai, Tag des Sturzes und der Sport von Heute

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Am 1.5. sollte ich nur ne kurze Ausfahrt machen und bin dabei dann auch noch gestürzt. Ich Idiot bin beim abbiegen in Straßenbahnschienen stecken geblieben und wurde unsanft von 30 km/h auf 0 gebremst, mein Knie spielte dabei Prellbock. Ergebnis war ne Schürfwunde und Prellung, ansonsten hatte ich sehr viel Glück denn mehr ist nicht passiert.

 

Heute musste ich einfach das Wetter nutzen und bin nochmal ausgefahren, diesmal waren es am Ende 54,59 km in 1:59:32, macht also 24,7 km/h im Schnitt und das ganze bei 491 HM. Danach war ich heute noch laufen, 7,21 km in 38:57, macht also einen Pace von 5:24 min/km. Ganz schön komisches Gefühl nach dem Radfahren noch zu laufen, ich will da tendenziell immer zu schnell loslaufen.

Morgen fahre ich bei einer Radtourenfahrt mit, wahrscheinlich werden es dann etwas mehr als 100km, ich bin mal gespannt was meine Beine dann sagen 🙂

 

Hier noch ein paar Fotos vom grauen Ruhrgebiet von heute:

 

Sonntagsausfahrt

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Heute gab es dann ENDLICH mal eine Ausfahrt mit dem Renner und es war toll! Von mir aus hatte ich die Runde Essen-Ostviertel -> Stadtwald -> Kettwig -> Ratingen – Hösel -> Heilingenhaus -> Velbert -> Heidhausen -> Werden -> Stadtmitte -> Essen-Ostviertel geplant.

Bei bestem Wetter ging es los, das Foto oben zeigt die Ruhr mit Blick in Essen – Kettwig, danach ging das Spaß dann los, die ersten Berge wollten erklommen werden…

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Am Ende waren es dann 61,76 Kilometer in 2:11:45, macht einen Schnitt von 28,1 km/h was bei insgesamt 651 zu erklimmenden Höhenmeter ganz ordentlich ist, ich bin jedenfalls sehr zufrieden. Mal sehen was die Beine morgen sagen. 😀

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Training für Venlo

Auch wenn der letzte Blogeintrag schon etwas *hust* her ist ruht mein Training keineswegs!

Nach dem Midwintermarathon in Apeldoorn ging es mit der Vorbereitung auf den ersten Saisonhöhepunkt am 24.3. erst so richtig los.In den folgenden Wochen stieg das Tempo bei den Dauerläufen schon mal ein wenig, Ende Februar wurde ich dann aber nochmal von einer fetten Erkältung böse ausgebremst, zum Glück hatte die eine Woche Laufpause aber keinen allzu großen negativen Effekt auf meine Form.

In den letzten Wochen musste ich lernen, dass ich mehr kann, als ich mir selber zutraue –  eine Lektion, die mir mein Trainer und ein Teamkamerad in einer langen und schnellen Einheit beigebracht haben: Je länger die Trainingseinheit wurde, desto mehr zogen die beiden das Tempo an und ich konnte – auch wenn ich das vorher nicht gedacht hätte – ohne größere Probleme mitgehen. Inzwischen fühle ich gut vorbereitet für den Halbmarathon, ich freue mich sogar richtig auf dieses geniale Event! Wer am Sonntag den 24.3. noch nichts vor hat ist natürlich eingeladen nach Venlo zu kommen und dieses Riesenevent als Zuschauer aus der Nähe mitzuerleben!

In der Woche nach dem Wettkampf geht es dann für 10 Tage mit dem Verein nach Cesenatico/Italien ins Trainingslager, auch darauf freue ich mich schon sehr! Da es mein erstes Trainingslager überhaupt ist, habe ich natürlich noch keine wirkliche Ahnung, was mich alles erwartet und wie hart sowas doch ist, ich lasse das einfach mal mehr oder weniger auf mich zukommen… Nach diesem Winter, in dem ich die Sonne doch sehr vermisst habe, freue ich mich einfach, (hoffentlich) in der Sonne trainieren zu können, endlich wieder die kurzen Sportsachen aus dem Schrank holen zu können und viele Kilometer mit dem Rad auf der Straße zu sammeln. So wie ich gehört habe, fahren wir im Trainingslager Teile der Originalstrecken des Giro d’Italia, ein wenig Angst macht mir das schon, die Vorfreude überwiegt aber eindeutig!

Stadtwald Essen, 10:00

Stadtwald Essen

Um 10:00 ging es heute am Stadtwald weiter, da keiner von den anderen da war und ich nicht die größte Lust hatte, wieder die ewig gleichen Runden zu laufen, habe ich beschlossen, dass ich erstmal ein kurzer Ausflug von ~6 km wird (sprich 1,5 Runden). Die Sonne hat immer noch schneebedeckten Stadtwald in ein wundervolles Licht getaucht.

6,08 km, 34:50, 5:44/km

Trainings-Halbmarathon durch Essen

Bahntrasse

Heute ging es zum Start in das Wochenende und quasi auch als Start in die Vorbereitung für den Venlo Halbmarathon auf genau diesen, ich bin einen Trainings-Halbmarathon durch Essen gelaufen. Das letzte Mal, dass ich eine Strecke über 16 km gelaufen bin war im Oktober letzten Jahres, vom Wettkampf letzte Woche wusste ich aber, dass es kein Problem geben würde mit der Distanz. Los ging es in Richtung Uni und dort auf die Bahntrasse Richtung Mülheim. Die ersten, noch asphaltierten Kilometer waren komplett von Schnee und Eis befreit, danach lag zwar noch etwas Schnee, das Laufen war aber kein Problem.

Ich bin die Bahntrasse komplett bis Mülheim durchgelaufen, die Kilometer flogen einfach so dahin und es war klasse. Zwischendurch fiel es leicht zu schneien an, das machte es noch ein wenig schöner. Am Ende der Trasse bin ich dann auf das nächste Stück Trasse gewechselt, ab hier ging es dann am Rhein-Ruhr-Zentrum vorbei und weiter Richtung Gruga, wo einen ja dann auch noch ein absolutes Highlight der Strecke erwartet, hier steht nämlich das Ronald McDonald Hundertwasser Haus.

Das Hundertwasserhaus der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung ist ein Zuhause auf Zeit für die Familien schwer kranker Kinder, die im benachbarten Universitäts-Klinikum behandelt werden. Die Familien können hier einige Zeit leben, um sich vom belastenden Klinikalltag zu erholen. Dass Nähe den Heilungsprozess fördert, konnte inzwischen wissenschaftlich belegt werden.
Quelle: http://www.grugapark.de/hundertwasserhaus.html

Hundertwasserhaus

Danach geht es erstmal ein längeres Stück bergab, ich habe an da dann das Tempo auch angezogen, ich wollte gegen Ende einfach nochmal etwas schneller werden und „negativ-splitten“ um so noch ein wenig Tempohärte zu entwickeln.

Nach 21.1 km war ich dann auch wieder zuhause und fühlte mich immer noch gut, auch wenn die letzten Kilometer mit unter 5 min/km gelaufen war. Ich bin halt einfach noch nicht daran gewöhnt, dass ich im letzten Jahr ein neues Level erreicht habe, meinem Trainer Peter Berghaus sei Dank.

21.1 km, 1:59:33, 5:40 min/km

Lauf des Tages

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12.14 km, 1:06:25, 5:28 min/km. Heute war super, Chris Martin und seine Kollegen haben mich begleitet und waren gute Begleiter 🙂

69 km Ausritt im Ruhrtal am Samstag | 10 km im Schnee heute

SAMSUNGSamstag habe ich eine „kleine“ Ausfahrt gemacht und damit vielleicht ein wenig übertrieben, am Ende war es nämlich doch schon hart und saukalt, aber fangen wir doch mal vorne an.

Da es Samstag trocken und sonnig war, wollte ich mal eine etwas längere Ausfahrt machen (die letzten lagen jeweils unter 30 km) und dabei ein wenig das Ruhrtal (und seine Radwege) erkunden.  Vor dem eigentlichen Beginn der richtigen Ausfahrt habe ich noch einen kurzen Abstecher zu Decathlon gemacht und mir 2 Thermo-Trinkflaschen a 700 ml gekauft und diese zuhause dann noch mit heißem Tee und handwarmen Wasser aufgefüllt, eine lohnende Investition auf jeden Fall. Von mir aus ging es dann wieder los, zuerst die Ruhrallee runter, an der Finca Bar Celona dann auf den Ruhrtalradweg gewechselt und weiter Richtung Bochum.

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Vor Hattingen war der Radweg an ein paar Stellen noch überflutet und manchmal gefroren, abgesehen davon war der Fahrtwind doch kälter als erwartet. Egal, weiter. Irgendwann hatte ich es dann auch geschafft und  war am Kemnader See (meinem Ziel) angekommen, jetzt nur noch schnell eine Gelegenheit zum umrunden finden und schon konnte es zurück gehen.

Hier oben habe ich übrigens auch einen kleinen Zwischenstopp eingelegt und war wirklich überrascht, dass der Tee noch lauwarm war.

RuhrtalAuf dem Rückweg wurde es dann langsam hart, mein Rücken schmerzte von der ungewohnten Sitzposition und mir wurde immer kälter und kälter, ich hoffte nur noch, dass ich schnell zurück ins warme konnte doch ich hatte noch ein paar Kilometer vor mir, es half alles nichts, also Zähne zusammen beißen und durchhalten.

Nach 69,03 km und einer Fahrtzeit von 2:54:53 war ich dann wieder zuhause, immerhin war ich noch einen Schnitt von  23,7 km/h gefahren und damit auch zufrieden fürs Erste. Mehr Details zu der Radausfahrt findet ihr hier. Fürs nächste Mal ziehe ich mich dicker an, ich war zuhause so durchgefroren wie vielleicht noch nie in meinem Leben, eine heiße Badewanne hat mir dann aber auch wieder Leben eingehaucht.

SAMSUNGSonntag habe ich leider verschlafen und bin erst 4 Minuten vor 10 Uhr aufgewacht, das Training musste also ausfallen, was angesichts von Schmerzen im Ellenbogen und Knie rechts (Die Ursache ist nach wie vor etwas rätselhaft) vielleicht auch besser war.

Heute konnte ich mir mit dem ganzen Schneechaos im Ruhrgebiet zum Glück einen Tag Urlaub nehmen und daher bei Tageslicht und Schnee laufen gehen, was ich natürlich auch direkt getan habe. Es war echt toll auf dem Schnee zu laufen, damit ich so wenig wie möglich über( halb gar nicht) geräumte Bürgersteige laufen muss, wollte ich mein Glück auf der Bahntrasse an der Uni suchen und wurde belohnt, teilweise war der Schnee sogar noch komplett unangetastet und es lief sich wunderbar. In Altendorf bin ich dann einmal um den Nierfeldsee gelaufen und dann wieder den gleichen Weg zurück, am Ende standen genau 10 km auf meiner Uhr mit einer Zeit von 59:16. Es war also ein ruhiger Lauf,  bei dem Wetter soll man ja eh ruhiger machen um sich nicht zu verletzen. Mir hat es jedenfalls jede Menge Spaß gemacht!

SAMSUNGSAMSUNG

Langer Tag = schneller Lauf!

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So, heute war ein langer Tag, nach der Arbeit noch garniert mit Weihnachtsshopping. Was tut man dagegen? Richtig, laufen!

Da ich heute das Vereinstraining verpasst habe, musste ich alleine los, hab ich dann auch gemacht und ich wollte TEMPO!

Die erste 5 KM habe ich schnell gemacht, danach bin ich noch 3 km „ausgelaufen“.

5 km in 23:17, 4:39 min/km und war damit der drittschnellste 5km-Lauf überhaupt. Für die 3 km danach habe ich 15:19 gebraucht. Es war schnell und es war saugut! Erkenntnis: Ich habe doch nicht viel Form durch die 2 Wochen Laufpause verloren wie gedacht! AWESOME!

 

Laufen im Winterwunderland!

Gestern hat mein Verein ein wunderbares Laufevent veranstaltet, den 1. Nikolauslauf im Gervinuspark, kostenlos und nur für Kinder 🙂

Die ganzen strahlenden Kindergesichter zu sehen war einfach nur schön, jeder Teilnehmer hat am Ende eine Urkunde, einen Stutenkerl und einen Schokonikolaus bekommen.

Heute ging es dann direkt normal mit dem Training weiter, um 10:00 war wie immer Treffpunkt am Stadtwald, leider hat sich abgesehen von Peter und Ute heute niemand aus unserer Trainingsgruppe dahin verirrt, also bin ich alleine gelaufen während Peter und Ute Stutenkerle an die anderen Läufer verteilt haben.

Durch den Schnee laufen war anstrengender als normal, man rutscht ja immer ein wenig weg mit jedem Schritt, ich habe es aber sehr genossen.

7.67 km, 42:35, 5:33 min/km

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